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20.02.2017 - LSV kämpfte beim Stadtderby um den Aufstieg

Nach der 5:10 Auswärtsniederlage im Hinspiel gegen den Bezirksliga Absteiger SV Turbine Frankenberg wollten die Langenstriegiser nun in eigener Halle vor heimischem Publikum zeigen, dass immer mit ihnen zu rechnen ist und sie im Aufstiegskampf weiter mitreden wollen. Doch die Vorzeichen standen vor Beginn der Partie denkbar schlecht, da die erste Mannschaft des LSV ohne ihre Nummer 1 und 4 auskommen mussten und Frankenberg in Bestbesetzung antrat.

Nur das spontan durch die Ausfälle umgestellte neue Doppel 1 mit Großer/Haubold konnte punkten bevor es in die Einzelspiele ging. Tommy Großer startete furios und zeigte mit einem klaren 3:0 gegen André Meyer, dass am heutigen Sonntag ganz klar mit ihm zu rechnen ist. Die nächsten vier Spiele standen alle samt auf Messerschneide. Haubold Hendrik verlor in der Verlängerung des Entscheidungssatzes gegen Gruner André, wie auch Kudelka Nico gegen dessen Bruder Marco. Besser machten es im Entscheidungssatz hingegen Wächtler Erik im Spiel gegen Näther und der LSV-Ersatzmann Oestreich Stefan gegen das Turbine Urgestein Thieme. Die erste Einzelrunde beendete der zweite Ersatz Gruner Heinz mit einer Niederlage gegen Glöckner, welcher bereits im vorgezogenen Spiel gegen Oestreich punkten konnte.
So kam es zum Zwischenstand von 6:4 für Frankenberg.
Angetrieben von insgesamt 35 Fans (ohne Spieler) und einer einmaligen Gänsehautstimmung im LSV-Sport-Zentrum merkten die Langenstriegiser Jungs, dass hier noch was drin war.
Und wieder wurden die Nerven von Zuschauern und Spielern bis aufs letzte strapaziert. Großer startete gegen den besten Spieler der Liga, André Gruner, wie die Feuerwehr. Doch nach zwei klar verlorenen Sätzen kämpfte sich Gruner zurück und führte zwischenzeitlich sogar im 5. und entscheidenden Satz. Aber wie zuvor schon gegen Haubold kam es wieder zur Verlängerung, welche Großer letztlich für sich entscheiden konnte. Im eher Taktik geprägten Spiel der altbekannten früheren Mannschaftskameraden Haubold und Meyer lag das glücklichere Ende im 5.Satz auf Seiten des Langenstriegiser.
Ausgleich! Das Spiel war wieder offen und es war noch alles drin.
Doch erneut sprang Marco Gruner von der Schippe und gewann wieder im 5. Satz gegen Wächtler. Kudelka hingegen machte es dieses Mal besser und holte im ebenfalls 5. Satz gegen Näther den erneuten Ausgleich. Nun lag alle Hoffnung der Mannschaft und der Zuschauer auf dem 65 jährigen Langenstriegiser Ersatzspieler aus der 2. Kreisliga Heinz Gruner, welcher gegen den erfahrenen Bezirksliga- und Bezirksklasse-Spieler Gerd Thieme antreten musste. Jeder Satz war denkbar knapp, wie schon den ganzen Tag über, doch unter dem Applaus der Fans lief Gruner zur Hochform auf und entschied das Spiel mit 3:1.
Somit war der Punktgewinn sicher. Auch wenn im anschließenden Entscheidungsdoppel sich das neuformierte LSV-Doppel Großer/Haubold mit 1:3 gegen die eingespielten und erfahrenen Gruner/Meyer geschlagen geben mussten, so war dieses 8:8 Unentschieden beider Mannschaften ein wahrlich faires Ergebnis an diesem Tag. Die Frankenberger konnten sich über einen retteten Punkt freuen und die Langenstriegiser feierten ebenfalls den Punktgewinn, den ihnen vor dem Spiel wohl keiner zugetraut hätte. Somit kämpfen beide Teams weiter um den Aufstieg in die Bezirksliga.

Abschließend kann man aus Langenstriegiser Sicht sagen, dass eine Mannschaft mehr ist als nur 6 gute Spieler. Zum Erfolg gehören in Langenstriegis genauso die vielen guten Ersatzspieler, die guten Trainingspartner, auch vom SV Mühlbach, die Nachwuchsarbeit und letztlich die einfach gigantischen Fans, die uns auf allen Wegen immer wieder antreiben, beistehen und unterstützen. In diesem Sinne: Danke euch allen, ihr seid Spitze!

Von Hendrik Haubold

Großer 2,5 / Haubold 1,5 / Wächtler 1,0 / Kudelka 1,0 / Oestreich 1,0 (Ers.) / Gruner H. 1,0 (Ers.)
Gruner A. 2,0 / Meyer 1,0 / Gruner M. 2,0 / Näther 0,5 / Glöckner 2,5 / Thieme 0,0

 

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