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28.06.2017 - Stadtrat beschließt Neubau der Rad- und Gehwegbrücke über die B 169

Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause am 21.06.2017 dem Neubau der Rad- und Gehwegbrücke über die B169 und den Betriebsgraben WKA mit großer Mehrheit zugestimmt. Der Beschluss steht unter Vorbehalt der Bereitstellung der Fördermittel.

Bürgermeister Thomas Firmenich betonte, die Rad- und Gehwegbrücke wird gebaut, um den Landschaftspark Zschopauaue mit dem Zschopautalradweg an die Innenstadt anzubinden. Zudem liegen die Baukosten für die Stadt Frankenberg/Sa. im Verhältnis zu anderen Baumaßnahmen auf gleichem Niveau.

Die Fraktion „Die Linke“ sprach sich aufgrund der gestiegenen Kosten gegen die Rad- und Gehwegbrücke aus. Jörg Hommel (Die Linke) betonte zudem, dass diese Anbindung keinen touristischen Nutzeneffekt erfülle.
Oliver Gerstner (CDU), anfangs Kritiker des Bauwerkes, widersprach der Partei „Die Linke“ was den Nutzen angeht. So habe er bereits nach der Fertigstellung des Zschopautalradweges eine rege Nutzung beobachtet. Die Brücke, ist er sich sicher, belebt das Gebiet mehr als bereits jetzt und stellt eine sichere Überquerung der B169 dar.
Für Iris Firmenich (CDU) gibt es mehrere gute Gründe die Rad- und Gehwegbrücke zu bauen. Sie ist überzeugt, dass die Brücke die Attraktivität der Stadt Frankenberg/Sa. steigert. Zudem hat sich die Stadt zum Ziel gesetzt mit der Landesgartenschau die Bereiche Zschopauaue sowie das Mühlbachtal und die dazugehörigen Korridore attraktiver für Familien zu gestalten. Auch die Altstadt soll hergerichtet werden. Und die Verbindung von der Innenstadt hin zum modernen Landschaftspark und zum Zschopautalradweg ist diese Brücke, betonte Iris Firmenich.

Hintergrund:

Der Stadtrat beschloss am 22.03.2017 das überarbeitete Radwegekonzept der Stadt Frankenberg/Sa. Die Fortschreibung der Radverkehrskonzeption sieht die Umverlegung des Zschopautalradweges vor. Dieser soll flussbegleitend von dem Kreisverkehr am Ortseingang der B 169 aus Richtung Chemnitz bis zur Hängebrücke Sachsenburg von, ursprünglich Niederlichtenau und Merzdorf, nun durch das Stadtgebiet verlaufen.
Für die Anbindung der historischen Innenstadt an den Zschopautalradweg ist es erforderlich von der Zschopauinsel, begrenzt durch die Zschopau und den Betriebsgraben, ein Brückenbauwerk über die B 169 und den Betriebsgaben zu spannen. Diese neu entstehende Anbindung stellt die entscheidende Schnittstelle und den zentralen Orientierungspunkt zwischen dem Zschopautalradweg einerseits und der historischen Innenstadt anderseits dar. Zudem ermöglicht die Rad- und Gehwegbrücke Fußgängern als auch Radfahrern die Nutzung des neu entstehenden Landschaftsparks Zschopauaue und des Zschopautalradweges.

Der Stadtrat hat mit Beschluss 262/2016 der Entwurfsplanung des Architekten Sauerzapfe zugestimmt und die Stadtverwaltung beauftragt den Fördermittel-Antrag zu stellen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass dieser im Juli 2017 positiv beschieden wird. Die Stadt rechnet mit einem maximalen Eigenanteil von rund 616.000 Euro (15 %).

Das Planungsbüro Sauerzapfe bereitet für Mitte August die Ausschreibung der Vergabe der Bauleistung vor. Für das Bauvorhaben ist eine Bauzeit von Oktober 2017 bis Oktober 2018 geplant.

 

Pressestelle Stadt Frankenberg/Sa.

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