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14.09.2017 - „Zeit-Werk-Stadt“ - Erlebnismuseum für Stadt- und Industriegeschichte

Die Fahrzeugindustrie, die Druckgeschichte, die Zigarrenindustrie sowie die Teppichweberei haben die Stadt Frankenberg/Sa. und ihre Bürger geprägt und groß gemacht. Museen und Standorte mit den Sachzeugnissen der Industriekultur und der Stadtgeschichte gibt es in der Stadt verteilt an verschiedenen Standorten. Diese Situation ist nicht befriedigend. Mit der Planung eines zentralen, erlebnisreichen und interaktiven Museums mit Eventcharakter soll die Stadt- und Industriegeschichte der Stadt Frankenberg/Sa. an einem Ort zusammengeführt werden. Auf der Fläche der ehemaligen Lisema-Halle soll es entstehen, das Erlebnismuseum „Zeit-Werk-Stadt“. Hier ist der Name Programm.

 

Nach den Plänen der Hamburger leisureworkgroup GmbH nehmen Menschen aus Frankenberg, aus allen Epochen und Schichten, aus der Vergangenheit und Gegenwart – die Protagonisten – die Besucher in Empfang und führen sie durch „ihre“ eigene Zeitwelt Frankenberg. Die Besucher sind frei, ihren eigenen Interessen und ihrem persönlichen Protagonisten zu folgen. So verknüpfen sich die einzelnen Geschichten und Erzählstränge Frankenbergs zu einer ganz individuellen Gesamtgeschichte beim Besuch der „Zeit-Werk-Stadt“. Zeit ist in dem Ausstellungsbereich das allumfassende Thema.

Ein Highlight der Ausstellung: der TimeCube (Zeit Würfel) - hier kann mittels neuester Technologie eine interaktive Rundum-Projektion erlebt werden. Der TimeCube soll bereits zur Landesgartenschau 2019 fertig gestellt sein und Blumenwelten interaktiv darstellen. Im Obergeschoss beginnt die Reise der Besucher durch die ZeitWerkStadt. Hier treffen die Besucher zum ersten Mal auf die Protagonisten und der Auswahl des Rundganges. Handwerk, Gewerbe, Stadt und Tradition ist Thema des ersten Rundganges, die zweite Route informiert über die Mobilität.

Immer im Hintergrund ist die Begeisterung für eine Stadt und eine Region, die liebenswert und erlebnisreich ist. Denn eines möchte die ZeitWerkStadt erreichen: Besucher gewinnen, die gerne wieder nach Frankenberg kommen, und das stetig wachsende Freizeitangebot der Stadt kennen lernen. Im Erlebnismuseum „Zeit-Werk-Stadt“ steht zudem ein Bereich zur Verfügung der sowohl für Sonderausstellungen als auch für Firmenfeiern genutzt werden kann. Weiterhin werden Workshops angeboten, die für alle Altersgruppen offen, aber vor allem für Schulklassen angeboten werden. Aber auch detailverliebte Technikfreunde können im Museum einiges erleben.

Eine weitere Besonderheit stellt die Fassade der „Zeit-Werk-Stadt“ dar.  Nach dem Konzept der Berliner Architekten Scheidt Kasprusch besteht die Fassade aus Industrieglas und kann in verschiedenen Farben abwechselnd beleuchtet werden.

Die Projektumsetzung ist bis 2020 geplant. Das moderne Museum, das den klassischen Bildungsauftrag mit dem Ansatz der Geschichte zum Anfassen und Erleben verbindet, soll nach einer umfassenden Standortanalyse jährlich 37.000 Besucher anlocken. Nach aktuellem Planungsstand werden die Gesamtkosten auf rund 10,2 Millionen Euro beziffert. Die Maßnahme wird unterstützt durch Europäische Fördermittel zum einen  -und mit Mitteln aus dem Bund/Länder Programm „Stadtumbau Ost“ zum anderen. Der Eigenanteil der Stadt Frankenberg/Sa. lässt sich auf rund 2,1 Millionen Euro beziffern.

 

Pressestelle
Stadt Frankenberg/Sa.

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