Postanschrift

Stadtverwaltung Frankenberg/Sa.
Markt 15
09669 Frankenberg/Sa.

Tel.: + 49 37206 64 - 0
Fax: + 49 37206 64 – 1109
E-Mail:
info@frankenberg-sachsen.de

 

Besucheradresse

Rathaus

Markt 15
09669 Frankenberg/Sa.

Stadthaus "Ross"

Markt 18
09669 Frankenberg/Sa.
 

Öffnungszeiten Stadtverwaltung

Das Rathaus, Markt 15 (Bürgermeister / Bauverwaltung / Liegenschaften / Finanzen / Steuern / Vollstreckung / SG BVS) und das Stadthaus, Markt 18 (Bürgerservice mit Einwohnermeldeamt / Standesamt / Gewerbeamt / Ordnungsamt / Verkehrsamt / Friedhofsverwaltung / Stadtarchiv):

 Montag:

 geschlossen

 Dienstag:

 09:00 - 12:00 Uhr und
 13:00 - 16:00 Uhr

 Mittwoch:

 geschlossen

 Donnerstag:

 09:00 - 12:00 Uhr und
 13:00 - 18:00 Uhr

 Freitag:

 09:00 - 12:00 Uhr

 

Sowie Termine nach Vereinbarung.



Die Stadtbibliothek im Stadthaus,
Markt 18:

 Montag:

 09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 16:00 Uhr

 Dienstag:

 09:00 - 12:00 Uhr und
 13.00 - 18.00 Uhr

 Mittwoch:

 geschlossen

 Donnerstag:

 09:00 - 12:00 Uhr und
 13:00 - 18:00 Uhr

 Freitag:

 09:00 - 12:00 Uhr

 

Schulbibliothek: Montag 12.00 - 16.00 Uhr 

 

Die Zentrale Rufnummer lautet 037206 - 640.

 

Für die Nutzung des Stadtarchivs bitten wir ebenfalls um telefonische Anmeldung unter 037206 - 641215.

 

Öffnungszeiten der Tourist-Information in den SOMMERFERIEN vom 06.07. bis 14.08.2026!

• Mo / Mi / Fr: geschlossen
• Di / Do: 09:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr


  


Bauhof
- telefonische Erreichbarkeit:

037206 - 64 1322

  

Hinweise außerhalb der telefonischen Erreichbarkeit per E-Mail an: bauhof@frankenberg-sachsen.de oder über den Mängelmelder der Stadt Frankenberg/Sa..

Informationen aus dem Rathaus
16.09.2026 - Gedenktafel im Rathausdurchgang erinnert an verdiente Frankenberger Persönlichkeiten

Vier Namen stehen seit dem 15. September 2026 im Rathausdurchgang für Engagement, Verantwortung und Verbundenheit mit Frankenberg/Sa.: Bernd Zimmermann, Dr. Esther Weinhold, Günter Sobotka und Hans-Peter Trautmann.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurde die Gedenktafel am 15. September im Rathausdurchgang enthüllt. Mit dieser neuen Gedenktafel würdigt die Stadt Frankenberg/Sa. Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Stadt und ihre Menschen verdient gemacht haben, und die im Jahr 2025 leider verstorben sind. Angehörige und Freunde der Geehrten, Mitglieder des Stadtrates sowie weitere Gäste nahmen an der Einweihung teil.

Mit der Gedenktafel möchte die Stadt ein dauerhaftes Zeichen der Erinnerung und Dankbarkeit setzen. Eine Stadt besteht nicht nur aus Straßen, Gebäuden und öffentlichen Einrichtungen, sondern wird vor allem durch die Menschen geprägt, die Verantwortung übernehmen, sich ehrenamtlich engagieren, anderen helfen, Wissen weitergeben, Kultur und Geschichte bewahren oder sich über viele Jahre in kommunale Aufgaben einbringen.

„Erinnerung ist auch eine Form von Dankbarkeit“, betonte Bürgermeister Oliver Gerstner.

Die Gedenktafel soll dazu beitragen, dass das Wirken verdienter Bürgerinnen und Bürger auch über deren Tod hinaus im öffentlichen Gedächtnis der Stadt erhalten bleibt.

Vier Persönlichkeiten – vier unterschiedliche Lebenswege

Bernd Zimmermann war vielen Frankenbergern aus der Stadtverwaltung bekannt. Über viele Jahre war er als Amtsleiter und später als Kämmerer der Stadt tätig. In dieser Funktion trug er Verantwortung für die finanziellen Belange der Kommune und damit für einen wichtigen Bereich der städtischen Entwicklung. Darüber hinaus engagierte er sich auch ehrenamtlich, unter anderem als Vorstandsmitglied der AWG und als Kreisrat. Für viele Menschen war er zudem Kollege, Ansprechpartner, Sportfreund, Wegbegleiter und Freund.

Dr. Esther Weinhold prägte Frankenberg sowohl als Kinderärztin als auch durch ihr kommunalpolitisches und humanitäres Engagement. Von 2009 bis 2024 gehörte sie dem Frankenberger Stadtrat an und brachte sich damit 15 Jahre lang in die kommunale Arbeit ein. Als Kinderärztin war sie über viele Jahre eine wichtige Vertrauensperson für zahlreiche Familien. Darüber hinaus engagierte sie sich mehr als drei Jahrzehnte für Menschen in Albanien und unterstützte dort insbesondere Waisenkinder. Ihr Wirken verband damit Verantwortung für die eigene Heimat mit humanitärer Hilfe über deren Grenzen hinaus.

Günter Sobotka setzte sich in besonderer Weise für die Heimatgeschichte und Kultur Frankenbergs ein. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Heimatvereins Frankenberg/Sa. und war Mitbegründer des Kinovereins. Als Stadtführer vermittelte er Geschichte und Besonderheiten der Stadt. Zudem organisierte er Ausstellungen auf Schloss Sachsenburg und arbeitete über viele Jahre in der Arbeitsgruppe zum „Tag des offenen Denkmals“ mit. Sein Engagement trug dazu bei, dass die Geschichte Frankenbergs nicht nur in Archiven liegt, sondern erzählt und erlebt werden kann.

Hans-Peter Trautmann war Lehrer für Mathematik, zunächst an der Erweiterten Oberschule und später am Martin-Luther-Gymnasium Frankenberg/Sa. Sein besonderes Engagement und seine Leidenschaft für Bildung zeichneten sein berufliches Wirken aus. Auch über den regulären Unterricht hinaus nahm er sich Zeit für junge Menschen und unterstützte sie auf ihrem Bildungsweg.

Diese vier Persönlichkeiten stehen für unterschiedliche Formen des Engagements: kommunale Verantwortung, medizinische Hilfe, politisches und humanitäres Engagement, Heimatpflege und Kultur sowie Bildung und die Begleitung junger Menschen.

Mit der Gedenktafel soll zugleich ein Stück Stadtgeschichte sichtbar werden. Dabei geht es nicht allein um Namen und Lebensdaten, sondern um die Geschichten der Menschen dahinter und um das, was sie für ihre Mitmenschen und ihre Stadt geleistet haben.

Die Gedenktafel soll ein fester Platz werden, auf welcher, nach Beschluss des Stadtrates jährlich entschieden wird, welche verstorbenen Bürgerinnen und Bürger aufgrund ihres besonderen Engagements und ihrer Verdienste um Frankenberg auf diese Weise gewürdigt werden.

Damit kann die Tafel im Laufe der Jahre zu einem dauerhaften Bestandteil der städtischen Erinnerungskultur werden.

Die Realisierung der Gedenktafel wurde durch eine Spende von Herrn Andreas Buske ermöglicht.

„Eine solche Spende ist mehr als eine finanzielle Unterstützung. Sie macht deutlich, dass Erinnerung und bürgerschaftliches Engagement zusammengehören“, so Bürgermeister Oliver Gerstner.

Bernd Zimmermann, Dr. Esther Weinhold, Günter Sobotka und Hans-Peter Trautmann haben auf unterschiedliche Weise Spuren in Frankenberg/Sa. hinterlassen. Mit der neuen Gedenktafel bewahrt die Stadt ihnen ein ehrendes Andenken.

 

(im Bild v.l.n.r.: Herr Buske, Frau Zimmermann, Bürgermeister Oliver Gerstner, Frau Sobotka, Herr Weinhold)


Pressestelle
Stadt Frankenberg/Sa.